SCHLIEßSYSTEME

MECHANISCHE SCHLIEßSYSTEME

Abb.: Wendeschlüsselsystem RW6 (SimonsVoss)

Mechanische Schließanlagen bieten folgende Vorteile:

  • Sicherheit mit möglichst wenig Schlüsseln, hoher Einbruchswiderstand
  • Komfort, da nur ein Schlüssel für alle relevanten Türen benötigt wird
  • Es kann genau bestimmt werden, welche Personen zu welchen Räumen Zutritt haben
  • Alle Zylinderschlösser und -typen (Haupteingangstüren, Zwischentüren etc.) sind mit nur einem Schlüssel schließbar
  • Langlebig und zuverlässig
  • Geringer Personalaufwand

 

Z-Anlage

Einsatzbereich: Mehrfamilienhaus

Eine Zentralschlüsselanlage ist eine Schließanlage, bei der mehrere unterschiedliche Einzelschlüssel einen oder mehrere Zentral-Schließzylinder schließen. So kann in einem Mehrfamilienhaus jeder Wohnungsschlüssel ebenso die Hauseingangstür, oder auch Türen zu Nebenräumen, Kellereingangstüren, Garage usw. schließen. In von allen Hausbewohnern gemeinsam benutzten Türen (Haustür, Hoftür oder Kellereingangstür) werden gleichschließende Zentral-Schließzylinder eingebaut.

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ZHS-Anlage

Einsatzbereich: Mehrfamilienhaus, größere Wohnanlagen

Oft kommt noch ein technischer Hauptschlüssel hinzu. Der Hauseigentümer oder der Hausverwalter kann dabei mit seinem technischen Hauptschlüssel die zentralen Türen (Eingänge etc.), die Versorgungsräume, jedoch nicht die Wohnungstüren, schließen.

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HS-Anlage

Einsatzbereich: industrielle und gewerbliche Betriebe

Eine Hauptschlüsselanlage ist eine Schließanlage, bei der ein Hauptschlüssel alle in der Schließanlage vorhandenen Schließzylinder schließen kann. Eine Hauptschließanlage kann die gleiche Funktion wie die oben beschriebene Zentralschließanlage erfüllen, es gibt jedoch für diese Anlage einen Hauptschlüssel, der alle Wohnungsabschlusstüre sowie die von allen Hausbewohnern gemeinsam genutzte Türen zusätzlich schließen.

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GHS-Anlage

Einsatzbereich: Museen, Pflegeheimen oder Krankenhäuser, Industrie, Handwerk

Eine Generalhauptschlüsselanlage ist eine Schließanlage, deren Funktion mit Hilfe von Generalschlüsseln, Hauptgruppenschlüsseln und/oder Gruppenschlüsseln gegenüber einer Hauptschlüsselanlage erweitert werden kann. Eine Generalhauptschlüsselanlage hat maximale Möglichkeiten in der Unterteilung von Zutrittsberechtigungen. Diese Art von Schließanlagen bedarf einer guten und ausführlichen Planung

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MECHATRONISCHE SCHLIEßSYSTEME

MECHATRONISCHE SCHLIEßSYSTEME

Abb.: Sicherheitssystem CLIQ® und CLIQ® Go (ASSA ABLOY)

Mechatronische Anlagen vereinen die Vorteile mechanischer Schließanlagen, mit den Vorteilen der Elektronik. Mechatronische Schließsysteme schließen die Lücke zwischen mechanischen Schließsystemen und elektronischen Online-Zutrittskontrollanlagen. Mechanische Schließanlagen stoßen schnell an ihre Grenzen und werden durch verlorene oder kopierte Schlüssel zu einem kostspieligen Sicherheitsrisiko.

Anders als mechanische Schließanlagen prüfen die mechatronischen Schließsysteme die Schließberechtigung nicht nur über den mechanischen Schlüssel, sondern zusätzlich oder ausschließlich über ein elektronisches Identifikationsmedium.

DIGITALE SCHLIEßSYSTEME

DIGITALE SCHLIEßSYSTEME

Abb.: System 3060 und Mobile Key (SimonsVoss)

Ein digitales Schließsystem löst Probleme konventioneller Schließanlagen wie aufwendige Planung, teure Wartung und Verwaltung und wenig Raum für eine flexible Nutzung der Schließanlage.

  • Im Falle des Verlustes eines Identifikationsmediums bzw. eines Transponders ist ein elektronisches Sperren möglich. Dabei benötigt man den Zylinder oder den Beschlag weder zu wechseln, noch zu demontieren.
  • Bei Änderungen in der Organisation in einem Gebäude lassen sich die Berechtigungen leicht verändern. Die Veränderung von Schließberechtigungen ist über eine einfache Programmierung der Zylinder ohne Demontage möglich und kostet daher deutlich weniger als eine Änderung in einem mechanischen Schließsystem.
  • Das digitale, batteriebetriebene Schließsystem kann innerhalb der Systemgrenzen problemlos erweitert werden.
  • Die Schließereignisse werden in einem mechatronischen Schließsystem protokolliert, d.h. es kann festgestellt werden, wer wann geschlossen hat bzw. unberechtigt schließen wollte.
  • Bei einem batteriebetriebenen Zutrittskontrollsystem kann man die Zutrittsberechtigung auf bestimmte Uhrzeiten an vorgegebenen Tagen einschränken.